Omnibushalle in Trier-Euren

Der Umbau in Holzbauweise wird als Gewerbeeinheit genutzt. Architekt Daniel Stüber betreute das Projekt über alle Phasen hinweg.

Die marode, seit Jahren leerstehende, ehemalige Bushalle sollte umgebaut werden um als Garage und Werkstattgebäude genutzt werden zu können. Zusätzlich sollten drei
Büroeinheiten neu geschaffen werden.
Die Struktur des Eurener Schwemmlandes lässt eine
kostengünstige Gründung weniger zu, sie erfodert einen
Bodenaustausch.
Es wurde sich also zu einer Sanierung des Bestandes
entschlossen. Von der vorhandenen Bausubstanz war
jedoch recht wenig zu gebrauchen. Die grazile Tragstruktur
der vorhandenen Dachbinder aus Stahlprofilen liess einen
Aufbau einer gedämmten Dachhaut nicht zu. Letztendlich
war nach statischer Untersuchung lediglich die Gründung,
sowie die Aussenwände und die Stahlbetonstützen recykelbar.
Das komplette Dach mit dem Giebelmauerwerk und
angebaute Nebengebäude wurden zurückgebaut.
Unterlagen der Statik des Bestandes lagen nicht vor, so
dass einer Untersuchung folgend, ein leichtes Tragwerk in
Holzbauweise eingebaut wurde. Die Stützen des Bestandes
wurden aufbetoniert um die Lager der Leimbinder des
neuen Daches mit einer Spannweite von 17 Metern aufnehmen
zu können. Das Mauerwerk wurde durch Erhöhung
und Ringanker stabilisiert.
Eine Aussteifung erhält das Gebäude jedoch erst durch die
eingeschobenen Büroboxen aus Holzständerwerk und der
stabisierenden Windverbände in der Dachebene.
Ergebnis ist ein Hybrid, sowohl von der Nutzung als Werkstatt
und Bürogebäude, als auch konstruktiv.
Massivbau und Holzbau ergänzen sich hier und haben zu
einer optimalen tragwerkstechnischen Lösung geführt

Daniel Stüber ist:

Mitglied

 

und Mitglied in der Energieoffensive RLP

Druckversion Druckversion | Sitemap Diese Seite weiterempfehlen Diese Seite weiterempfehlen
© Architektur PlanA, Architekt Daniel Stüber Dipl.-Ing.(FH) Architekur, Techniker(FS) Elektrotechnik,

E-Mail