Anbau an ein Einfamilienhaus in Wintersdorf bei Trier

Als Architekt aus Trier realisieren wir auch Bauvorhaben in der Region. Die Wohnraumergänzung lässt den Blick aus dem Inneren über das schöne Sauertal schweifen. In jeder Hinsicht ein Gewinn für die Bauherren.

Die meisten Menschen kaufen sich nur einmal im Leben ein Haus oder bauen selbst.
Auch Familie S. dachte nicht daran sich nach dem Kauf ihres Hauses in dem idyllischen
Ort an der Sauer noch einmal mit diesem Thema zu beschäftigen. Die Bauherren genossen in Ihrer Freizeit die ländliche Abgeschiedenheit in der es sich vortrefflich vom hektischen Berufsalltag entspannen lässt. Als sich dann durch die Geburt des zweiten Kindes die Familie vergrößerte wurde es jedoch recht schnell eng in dem Holzständerbau aus dem Baujahr 2000.

Es musste eine Lösung her, die zusätzlich schaffte. Man entschied sich deshalb, den Wohnraum durch einen Anbau zu erweitern und durch ein weiteres Schlafzimmermit Bad zu ergänzen.

 

Keine leichte Aufgabe für das Büro Architektur Plan A. Zum einen war das Budget begrenzt, zumanderen hatte der Bauherr, selbst Designer, sehr hohe Ansprüchean Gestaltung und
Qualität des Neubaus. Eine Intensive Auseinandersetzungdes Architekten mit den Wünschen
der Bauherren während der Entwurfsphase, sowie eine exakte Ausführungsplanung
halfen diese Ziele zu verwirklichen.

Der Bestandsbau, auf den es Rücksicht zu nehmen galt, wurde seinerzeit in einer eigenständigen Formensprache geplant. An Materialität wurde nicht gespart. Umso zurücknehmender gibt sich der Anbau mit seiner klaren Form und der schlichten Putzfassade. Der Baukörper öffnet sich großzügig an einer Seite und gibt von seiner erhöhten Position im Inneren den Blick auf das Sauertal frei. Wie ein gerahmtes Bild im Wechsel der Jahreszeiten erlebt man vom Wohnraum heraus die Landschaft. Alt- und Neubau wurden mit einer klaren
Fuge voneinander getrennt.

Genauso wie der schon energieeffiziente Bestand wurde der Neubau in Holzständerbauweise
errichtet. Zusammen mit der sehr gut isolierenden Verglasung der Pfosten-Riegel-Fassade wurde eine Energieeffizienz auf Passivhaus-Niveau erreicht. Die bestehende Wärmepumpe konnte hierdurch den Wärmebedarf des gesamten Hauses decken. Der Grundriss des Altbaus vor dem Umbau war äussert kompakt.

Der Schlafraum im EG ließ sich nur
durch den Einbau einer neuen Faltwerktreppe erschließen. Im Obergeschoss wurde der gesamte Bodenbelag in Stäbchenparkett aus edler Räuchereiche ausgeführt und läuft nun über die Stufen der Treppe hinunter bis ins EG. Um der Lebhaftigkeit des Parketts einen ruhigen Akzent entgegenzusetzen, beschränkte man sich bei der Gestaltung des Innenraumes auf wenige Materialien und Farben. Durch die Eigenleistung des Bauherren mit Unterstützung des Architekten und der Handwerker konnte hierbei Geld gespart werden

Daniel Stüber ist:

Mitglied

 

und Mitglied in der Energieoffensive RLP

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© Architektur PlanA, Architekt Daniel Stüber Dipl.-Ing.(FH) Architekur, Techniker(FS) Elektrotechnik,

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